KI-Hilfe › Tool-Vergleich
Claude oder ChatGPT oder Copilot: was passt zu Ihrer Arbeit?
Ein ehrlicher Vergleich nach echten Aufgaben statt nach theoretischen Benchmarks. Was welches Tool wirklich leistet – und wo die Grenzen liegen.
Testen Sie die Tools direkt an Ihren eigenen Aufgaben mit einem Experten, statt Lizenzen blind einzukaufen.
Ab 120 € pro Stunde inkl. MwSt. Kein Abo, kein Vertrag.
Welches Tool passt zu Ihrer Aufgabe?
Es gibt nicht „die eine beste KI“. Wählen Sie Ihren typischen Arbeitsschwerpunkt für eine direkte Empfehlung:
Klare Empfehlung
Claude (Anthropic)
Herausragend bei nuancierten Texten, Corporate Tone-of-Voice und dem Verarbeiten riesiger Dokumente (bis zu hunderten Seiten auf einmal).
Warum hier Claude gewinnt
- Sehr präzise Texttreue ohne übertriebene KI-Floskeln.
- Artefakt-Fenster für saubere Entwürfe parallel zum Chat.
- Überragend bei Vertragsabgleichen und Redaktionsarbeiten.
Klare Empfehlung
ChatGPT (OpenAI)
Das flexibelste Schweizer Taschenmesser für Websuche, Bildgenerierung, Brainstorming und Sprachdialoge.
Warum hier ChatGPT gewinnt
- Echtzeit-Web-Recherche mit Quellenangaben.
- Code-Interpreter für Berechnungen und Python-Skripte.
- Custom GPTs für individuelle Assistenten im Team.
Klare Empfehlung
Microsoft Copilot
Unschlagbar, wenn Ihre Arbeitsdaten in SharePoint, Teams, Outlook und Word liegen und Sie das Tool nicht wechseln möchten.
Warum hier Copilot gewinnt
- Fasst Teams-Meetings und lange E-Mail-Threads zusammen.
- Greift auf Unternehmensdokumente via Microsoft Graph zu.
- Beachtet alle internen Benutzer- und Zugriffsrechte.
Empfehlung nach Anwendungsfall
ChatGPT / Claude vs. Copilot
Copilot arbeitet direkt in der geöffneten Cloud-Tabelle. ChatGPT und Claude Add-in sind oft stärker bei komplexen Formeln und Auswertungen.
Die Unterschiede
- Copilot baut Pivot-Tabellen und Formeln live in Excel.
- ChatGPT analysiert Rohdaten via Python (Advanced Data Analysis).
- Claude for Excel erklärt Formeln direkt an der Zelle.
Die 3 führenden KI-Plattformen im Überblick
Statt rein theoretischer Modell-Scores: So unterscheiden sich Claude, ChatGPT und Gemini im praktischen Arbeitsalltag.
Claude
Sticht durch herausragendes Sprachgefühl, präzise Textanalyse und riesige Dokumenten-Kapazität hervor. Klingt natürlicher und erfindet spürbar weniger Fakten.
Ideal für: Redaktion, Verträge, Fachkonzepte & Coding.
ChatGPT
Der vielseitigste Allrounder mit exzellenter Web-Suche, Datenanalyse, Custom GPTs und starker Bild- und Sprachinteraktion.
Ideal für: Recherche, Datenanalyse, Marketing & Alltags-KI.
Gemini
Das Google-Modell. Stark bei sehr langen Dokumenten, bei Bildern und Videos und überall dort, wo in Google Workspace gearbeitet wird, also in Gmail, Docs und Drive.
Ideal für: lange Dokumente, Recherche & Google Workspace.
Wenn KI mit Ihren Firmendaten arbeiten soll
Die drei Plattformen oben sind einzelne Werkzeuge. Daneben gibt es Plattformen, die mehrere Modelle und Ihre eigenen Daten unter einer Oberfläche bündeln, mit zentraler Nutzerverwaltung.
Langdock
Deutscher Anbieter. Bringt Modelle von OpenAI, Anthropic, Google und weiteren in eine Oberfläche, dazu eigene Assistenten, Websuche und Anbindungen an Google Drive und Confluence.
Laut Anbieter: EU-Datenresidenz, ISO 27001, SOC 2 Type II, keine Nutzung der Daten für Modelltraining.
Microsoft Copilot
Kein Modell-Marktplatz, sondern die Verbindung zu Ihren Microsoft-Daten: Outlook-Mails, Teams-Besprechungen, SharePoint und OneDrive. Rechte und Lizenzen verwalten Sie zentral über Microsoft 365.
Ideal für: Unternehmen, die ohnehin vollständig in Microsoft 365 arbeiten.
Sidekick
Deutscher Anbieter mit ähnlichem Ansatz wie Langdock. Wirbt mit über 70 Modellen, darunter OpenAI, Anthropic und Mistral, und lässt auch eigene Modelle einbinden.
Laut Anbieter: Betrieb im eigenen Rechenzentrum möglich, ohne Routing über US-Server.
Angaben der Anbieter, Stand Oktober 2026. Was davon für Ihr Unternehmen ausreicht, entscheiden Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Anwalt.
Fünf typische Stolpersteine bei der Tool-Auswahl
Viele Unternehmen rollen Lizenzen flächendeckend aus, ohne zu prüfen, wo welches Modell im Arbeitsalltag wirklich Vorteile bringt.
Lizenz-Blindkauf für die ganze Abteilung
Oft werden teure Lizenzen beschafft, bevor konkrete Anwendungsfälle feststehen. Mitarbeiter nutzen das Tool dann zwei Wochen und kehren zu alten Gewohnheiten zurück.
Besser: Erst 2–3 typische Arbeitsaufgaben mit Expertenunterstützung testen, dann gezielt die passenden Lizenzen für die jeweiligen Rollen buchen. Was die Lizenzen kosten und ab wann sie sich rechnen: KI-Kosten im Vergleich.
Falsche Erwartungen an Microsoft Copilot
Copilot ist stark im Zusammenfassen von Meetings und Mails. Wer jedoch tiefgehende strategische Texte oder kreative Kampagnen erwartet, ist mit Claude oder ChatGPT oft deutlich besser bedient.
Kostenlose Accounts für Firmenaufgaben
Kostenlose Privatkonten bieten meist ältere Modelle, haben strikte Nutzungsbeschränkungen und bieten keinen vertraglichen Schutz für Geschäftsdaten.
Der Versuch, ein einziges Tool für alles zu erzwingen
Unternehmen sparen oft am falschen Ende, wenn sie alle Fachbereiche auf ein einziges Tool festlegen. Entwickler und Texter profitieren massiv von Claude, während das Projektmanagement in Copilot produktiver ist.
Einzel-Abos statt Plattform
Werden einzelne Abos pro Mitarbeiter gebucht, hat niemand den Überblick, wer welches Tool mit welchen Daten nutzt. Plattformen wie Microsoft Copilot, Langdock oder Sidekick bieten dafür mehr: zentrale Nutzerverwaltung, Protokollierung, Angaben zum Speicherort der Daten und Verträge zur Auftragsverarbeitung. Dazu kommen Funktionen, die Einzelkonten nicht haben, etwa gemeinsame Assistenten und Anbindungen an die eigenen Dateien.
Besser: Erst festhalten, welche Daten überhaupt in ein KI-Tool sollen, dann die Anbieterangaben dazu vergleichen. Welche Anforderungen für Ihr Unternehmen gelten, klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Anwalt. Praxisregeln je Tool: KI datenschutzbewusst nutzen.
So funktioniert der wirkt.ai Helpdesk
Session buchen
Sie schildern Ihr Anliegen und wählen das Tool, mit dem Sie arbeiten. Über Ihren Arbeitgeber oder direkt per Kreditkarte. Ein Experte für genau dieses Tool bestätigt am selben Werktag, den Termin wählen Sie selbst.
So läuft das im Detail →Erklärt, zeigt, lässt machen
30, 60 oder 120 Minuten. Erst wird das Ziel der Session gemeinsam festgelegt, dann wird an Ihrer echten Aufgabe gearbeitet. Ihr Fall, Ihre Tastatur, der Experte sitzt virtuell daneben.
So läuft das im Detail →Wissen bleibt
Am Ende halten Sie Ergebnis und nächste Schritte gemeinsam fest. Wenn Sie der Transkription zugestimmt haben, kommt am Abend die Zusammenfassung per Mail, mit Link zur ausführlichen Fassung inklusive Learnings und Tipps.
So läuft das im Detail →Session buchen — Schritt 1
Ohne Account, ohne Installation. Sie beschreiben, woran Sie hängen, den Rest übernimmt der Helpdesk.
Ihr Anliegen
Ein paar Sätze genügen, in Ihren Worten. Dazu das Tool, mit dem Sie arbeiten, oder die Option „Bitte beraten“, wenn Sie selbst noch nicht wissen, welches das richtige ist. Session-Sprache Deutsch oder Englisch.
Dauer und Expertenstufe
Aus Ihrem Anliegen schlägt das System eine passende Expertenstufe und Dauer vor, mit Preis. Beides können Sie im letzten Schritt ändern, wenn Sie es anders einschätzen. Die Dauer entscheidet über die Art der Session:
- 30 Minuten — einordnen. Eine konkrete Frage klären, den richtigen Weg finden.
- 60 Minuten — lernen. Lösungswege durchgehen und an einer vereinfachten Version üben.
- 120 Minuten — umsetzen. Ein echter Fall auf Ihrer Tastatur, der Experte sitzt daneben.
Transkription
Im letzten Schritt setzen Sie ein Häkchen, wenn Sie im Anschluss eine Zusammenfassung per Mail bekommen möchten, und stimmen damit der Transkription zu. Die Entscheidung lässt sich zu Beginn der Session noch ändern, in beide Richtungen.
Wer bezahlt
Nutzt Ihr Arbeitgeber wirkt.ai, wird das an Ihrer geschäftlichen E-Mail-Adresse automatisch erkannt. Sie zahlen nichts selbst, je nach Firmenkonfiguration gibt Ihre Führungskraft die Buchung frei.
Oder direkt per Kreditkarte
Ohne Firmenkonto buchen Sie auf eigene Rechnung, ab 120 € pro Stunde inkl. MwSt. je nach Seniorität des Experten. Bezahlt wird am Ende der Buchung per Kreditkarte oder Apple Pay, einmalig, ohne Abo und ohne Mindestabnahme.
Die Rechnung kommt direkt per Mail und weist die Session als individuelle Weiterbildung aus, mit Thema, Dauer und Datum. Damit können Sie sie bei Ihrem Arbeitgeber aus dem Weiterbildungsbudget erstatten lassen oder steuerlich geltend machen.
Dann geht es schnell
Ein Experte für genau Ihr Tool bestätigt am selben Werktag. Sie bekommen eine Mail mit dem Link zur Terminauswahl und wählen selbst einen Slot, meist am Folgetag. Der Teams-Link kommt mit der Terminbestätigung.
Die Session — Schritt 2
Kein Vortrag, kein Beispiel aus dem Lehrbuch. Gearbeitet wird an der Aufgabe, an der Sie gerade hängen.
Zu Beginn: das Ziel
Der Experte hat Ihr Anliegen vorliegen und dazu einen vorbereiteten Zielvorschlag. Der ist ausdrücklich ein Vorschlag: Die ersten Minuten gehören der Frage, was am Ende der Session herauskommen soll. Erst wenn das steht, wird gearbeitet.
Aufnahme nur mit Ihrer Zustimmung
Haben Sie beim Buchen zugestimmt, startet der Experte die Transkription zu Beginn. War die Frage offen, klärt er sie mündlich. Ohne Zustimmung wird nicht aufgezeichnet, dann dokumentiert der Experte von Hand mit.
Der Hauptteil
Der Experte erklärt, Sie machen. Die Hände bleiben auf Ihrer Tastatur, in Ihrer Umgebung, an Ihren Daten. Das ist der Unterschied zwischen einer gelösten Aufgabe und einer Fähigkeit, die Sie behalten.
Am Ende: gemeinsamer Abschluss
Die letzten Minuten sind fest eingeplant. Sie fassen den aktuellen Stand und besonders die nächsten Schritte in eigenen Worten zusammen, der Experte dokumentiert. Dazu Ihre ehrliche Einschätzung, ob das Ziel erreicht wurde, ganz, teilweise oder nicht.
Was in der Session nicht passiert
Keine Umsetzung im Auftrag, keine Rechts- oder Compliance-Beratung, keine Strategieberatung. Wenn ein Thema zu groß für eine Session ist, sagt der Experte das, schlägt den nächsten Schritt vor und fokussiert die Session darauf, statt anzufangen und Sie mit einem halben Ergebnis zurückzulassen.
Wissen bleibt — Schritt 3
Das Problem ist gelöst, und der Weg dahin sitzt, weil er an Ihrer eigenen Aufgabe entstanden ist.
Die Zusammenfassung
Am Abend der Session entsteht aus Transkript, abgestimmtem Ziel und dem gemeinsam festgehaltenen Ergebnis eine Zusammenfassung. Sie kommt per Mail, in der Sprache, in der die Session stattgefunden hat.
Über einen Link in der Mail öffnen Sie die ausführliche Fassung: der Lösungsweg im Detail, die Learnings aus der Session und Tipps, wie Sie damit weiterarbeiten. Dort können Sie sie auch als PDF herunterladen. Das ist der Teil, den Sie in vier Wochen wieder aufschlagen. Ohne Zustimmung zur Transkription entsteht keine automatische Zusammenfassung.
Kurze Rückmeldung
Getrennt davon bekommen Sie eine kurze Bewertungsanfrage. Eine Zahl genügt, ein Kommentar ist freiwillig. Beides fließt in unsere Qualitätssicherung ein.
Wenn noch etwas offen ist
Bleibt nach der Session etwas offen, schlägt der Experte eine Folgesession vor, mit Begründung und passender Dauer. Sie entscheiden, ob Sie sie buchen. Der Vorteil: Derselbe Experte macht weiter und hat den Stand der ersten Session vor sich. Sie können aber auch jederzeit selbst eine neue Session buchen, der Link steht in jeder Mail. Jede Session wird einzeln gebucht und einzeln bezahlt.
Wer was zu sehen bekommt
- Sie bekommen die Zusammenfassung Ihrer eigenen Session.
- Ihr Arbeitgeber sieht, dass gebucht wurde, mit Dauer, Expertenstufe und Kosten. Nicht den Inhalt der Session.
- Der Experte hat sieben Tage Zugriff auf Notizen und Ergebnis, danach nicht einmal mehr lesend. Bei einer Folgesession bekommt er den Stand der vorherigen Session wieder.
Ab 120 € pro Stunde inkl. MwSt., kein Abo. Wer zahlt →
Beispiel: Tool-Entscheidung für eine Marketing- & Vertriebsabteilung
Die Anfrage
„Wir überlegen, für unser 8-köpfiges Team Microsoft Copilot anzuschaffen, sind aber unsicher, ob ChatGPT Team oder Claude nicht bessere Texte und Recherchen liefern.“
Was in der Session passiert
In der Session testet der Experte gemeinsam mit dem Teamleiter dieselben Aufgaben parallel in allen drei Tools: Eine 40-seitige Marktstudie zusammenfassen, einen Kunden-Newsletter verfassen und ein Vertriebsmeeting protokollieren. Das Ergebnis zeigt klar: Claude liefert die mit Abstand besten Fließtexte, Copilot punktet bei den Teams-Protokollen und ChatGPT bei der Datenaufbereitung.
Das Ergebnis
Das Unternehmen entscheidet sich für eine gezielte Mischbelegung statt eines teuren Pauschal-Rollouts. Das spart Lizenzkosten und sorgt für maximale Zufriedenheit im Team.
Häufige Fragen zum Tool-Vergleich
Ist Claude wirklich besser beim Schreiben als ChatGPT?
Für längere, anspruchsvolle Fließtexte, Fachartikel und redaktionelle Aufgaben empfinden die meisten Anwender Claude als präziser und natürlicher im Tonfall. ChatGPT ist hingegen bei kurzen Formaten, Brainstorming und visuellen Aufgaben oft schneller.
Wann lohnt sich Microsoft Copilot gegenüber ChatGPT?
Copilot lohnt sich vor allem dann, wenn Ihr Arbeitstag stark von Microsoft Teams, Outlook-Mails und SharePoint-Dateien geprägt ist. Die Zeitersparnis bei Besprechungsprotokollen und E-Mail-Zusammenfassungen ist der größte Vorteil von Copilot.
Können wir im Unternehmen mehrere Tools parallel nutzen?
Ja, in vielen modernen Unternehmen ist eine gemischte Tool-Strategie Standard. Beispielsweise nutzen Marketing und HR Claude Team, während Projektleitungen mit Copilot arbeiten.
Reicht ein kostenloser ChatGPT-Account für den Beruf?
Für gelegentliche kurze Fragen reicht die Gratisversion. Für die tägliche Arbeit fehlen jedoch wichtige Funktionen wie der Upload großer Dokumente, schnelle Antwortzeiten und garantierte Verfügbarkeiten.
Welche KI ist die beste für mein Unternehmen?
Das hängt weniger vom Modell ab als von Ihren Aufgaben und Ihren Daten. Wer vor allem schreibt und Dokumente auswertet, fährt mit Claude oder ChatGPT gut. Wer den Arbeitstag in Outlook, Teams und SharePoint verbringt, profitiert von Microsoft Copilot. Soll KI mit Firmendaten arbeiten und zentral verwaltet werden, kommen Plattformen wie Langdock oder Sidekick infrage.
Was kostet eine Vergleichs-Session mit einem Experten?
Ab 120 € pro Stunde, je nach Seniorität des Experten. Den genauen Preis sehen Sie vor der Buchung. Viele Kunden rechnen die Session über ihr Weiterbildungsbudget ab.
Weitergeben
Steht Ihr Team vor der Entscheidung für ein KI-Tool?
Leiten Sie diesen Überblick per E-Mail oder im Team-Chat an Kollegen und Entscheider weiter.
Per E-Mail weiterleiten →Ihr Arbeitgeber soll zahlen?
Viele Arbeitgeber erstatten Sessions aus dem Weiterbildungsbudget. Die Mail an Ihre Führungskraft ist vorformuliert.
Erstattung beantragen →Ihr Team könnte das auch brauchen?
Zeigen Sie wirkt.ai den Entscheidern in Ihrem Unternehmen für fundierte Tool-Entscheidungen.
wirkt.ai vorschlagen →Legen Sie los.
Anliegen schildern, Slot buchen, ein Experte meldet sich am selben Werktag.