KI-Hilfe › Automatisierung
KI-Agent erstellen und Arbeit automatisieren, ohne Programmieren
Was ein Agent ist · Was er im Büro erledigt · Woran es scheitert
Ein KI-Agent erledigt eine wiederkehrende Aufgabe nach Ihren Anweisungen, zum Beispiel Anfragen vorsortieren oder einen Wochenbericht vorbereiten. Hier sehen Sie, wie das in Copilot, ChatGPT, Claude und Gemini geht, und finden heraus, welcher Agent zu Ihrer Aufgabe passt.
wirkt.ai ist unabhängig und verkauft keine Lizenzen.
Mit Agent Builder in Microsoft 365 Copilot bauen Sie Agenten, die nur Web-Wissen nutzen, auch ohne Copilot-Lizenz. Für Firmendaten braucht es eine Lizenz oder nutzungsabhängige Abrechnung.
Claude Cowork erledigt wiederkehrende Aufgaben nach Zeitplan, auch wenn Ihr Rechner schläft. In allen bezahlten Tarifen.
Anweisung (was er tun soll), Wissen (worauf er zugreift) und Werkzeug (was er auslösen darf, zum Beispiel über einen Konnektor).
Agenten-Finder
Welcher Agent passt zu Ihrer Aufgabe?
Drei Klicks, dann sehen Sie, welche Art Agent zu Ihrer Aufgabe passt, wo Sie ihn in Ihrem Tool bauen und was Sie dafür brauchen.
1Welche Aufgabe wiederholt sich bei Ihnen?
2Mit welchem Tool arbeiten Sie?
3Wo liegen die Daten, die der Agent braucht?
Wählen Sie bei allen drei Fragen eine Antwort.
- Wo Sie ihn bauen
- Was Sie dafür brauchen
Realistisch: In einer ersten Session verschaffen Sie sich einen Überblick und wählen den Weg. Mit dem Ziel, dass Ihr Agent danach läuft, bauen Sie ihn in ein bis zwei Sessions selbst, der Experte sitzt daneben.
Tipp: Fügen Sie das kopierte Ergebnis bei der Buchung in Ihr Anliegen ein. Dann weiß der Experte vorher, worum es geht.
Drei Beispiele aus dem Büro
Was ein Agent im Büro erledigen kann
Links die Aufgabe, wie sie heute läuft, rechts dieselbe Aufgabe mit Agent, samt Beispiel-Anweisung.
Jede Anfrage einzeln lesen
- Ablauf
- Jede Mail öffnen, einordnen, an die zuständige Person weiterleiten, Antwort schreiben.
- Typisches Problem
- Dringende Anfragen gehen zwischen Newslettern und Rechnungen unter.
Der Agent sortiert vor, Sie entscheiden
- Was er braucht
- Einen Konnektor zum Postfach (Outlook oder Gmail) und die Freigabe durch die IT.
- Was bei Ihnen bleibt
- Entwürfe prüfen und selbst senden.
Jeden Montag Zahlen zusammentragen
- Ablauf
- Datei öffnen, Werte mit der Vorwoche vergleichen, Abweichungen suchen, Text für die Runde schreiben.
- Typisches Problem
- Die Zusammenfassung kostet jede Woche Zeit, obwohl der Aufbau immer gleich ist.
Der Bericht liegt montags als Entwurf bereit
- Was er braucht
- Die Datei an einem festen Ort (OneDrive, SharePoint oder Google Drive) mit gleichbleibendem Aufbau und Zugriff für das Tool.
- Was bei Ihnen bleibt
- Die Zahlen stichprobenartig gegenprüfen.
Mehr dazu
Immer wieder dieselben Fragen
- Ablauf
- Frage per Chat bekommen, in Preisliste oder Handbuch suchen, Antwort zurückschreiben.
- Typisches Problem
- Das Wissen liegt bei wenigen Personen, die dauernd unterbrochen werden.
Ein Assistent antwortet aus Ihren Unterlagen
- Was er braucht
- Aktuelle Unterlagen als Dateien und eine klare Anweisung, nur daraus zu antworten.
- Was bei Ihnen bleibt
- Die Unterlagen aktuell halten.
Mehr dazu
Stolpersteine
Woran es meistens scheitert
1
Konnektor fehlt
Der Agent sieht Ihr Postfach oder Ihre Dateien nicht, weil keine Verbindung eingerichtet ist.
2
Berechtigung fehlt
In Firmen gibt die IT Konnektoren und Datenzugriffe frei. Bei Copilot müssen SharePoint-Dateien teils eigens für den Agenten freigegeben werden.
3
Anweisung zu vage
„Kümmere dich um meine Mails“ reicht nicht. Der Agent braucht Kategorien, Grenzen und am besten ein Beispiel.
4
Ergebnis ungeprüft
Ein Agent kann sich irren. Lassen Sie ihn zuerst Entwürfe liefern und prüfen Sie, bevor etwas rausgeht.
Copilot, ChatGPT, Claude, Gemini
Wo Sie Agenten bauen
Stand 29.09.2026, laut Hersteller. Die Bezeichnungen in den Menüs können sich ändern.
Microsoft
Copilot: Agent Builder
In Microsoft 365 Copilot im Browser und in Teams. Anweisungen und Web-Wissen, mit Lizenz auch SharePoint-Inhalte und Konnektoren.
Nur Web-Wissen: ohne Copilot-Lizenz. Firmendaten: Lizenz oder nutzungsabhängig.
OpenAI
ChatGPT: eigene GPTs
GPTs entdecken › Erstellen. Anweisungen, bis zu 20 Dateien als Wissen, dazu Apps oder Actions.
Erstellen nur in Business, Enterprise und Edu.
Anthropic
Claude: Projekte und Cowork
Projekte mit Anweisungen und Dateien, Skills für feste Abläufe, geplante Aufgaben in Cowork.
Geplante Aufgaben: alle bezahlten Tarife.
Gemini: Gems
Seitenleiste › Gems › Neues Gem. Anweisungen und Dateien als Wissen, auch aus Google Drive.
Mit Google-Konto. Firmenkonten je nach Freigabe im Workspace.
Sie arbeiten mit Claude und hängen beim Einrichten? Hilfe bei Claude. Einen Assistenten mit Firmenwissen statt eines Ablaufs aufsetzen: Eigene KI mit Firmenwissen erstellen.
Vom Überblick zum ersten eigenen Agenten
In ein bis zwei Sessions verschaffen Sie sich einen Überblick, wählen eine Aufgabe aus Ihrem Alltag und bauen daran Ihren ersten Agenten, mit dem Ziel, dass er danach für Sie läuft. Der Experte sitzt daneben, Sie machen jeden Schritt selbst.
Einstieg
Überblick verschaffen
Welche Ihrer Aufgaben sich für einen Agenten eignen, welches Tool Sie schon haben und was dort geht.
Umsetzen
Ersten Agenten bauen
An einer eigenen Aufgabe: Anweisung schreiben, Wissen oder Konnektor anbinden, soweit freigegeben, und testen.
So funktioniert der wirkt.ai Helpdesk
Session buchen
Sie schildern Ihr Anliegen und wählen das Tool, mit dem Sie arbeiten. Über Ihren Arbeitgeber oder direkt per Kreditkarte. Ein Experte für genau dieses Tool bestätigt am selben Werktag, den Termin wählen Sie selbst.
So läuft das im Detail →Erklärt, zeigt, lässt machen
30, 60 oder 120 Minuten. Erst wird das Ziel der Session gemeinsam festgelegt, dann wird an Ihrer echten Aufgabe gearbeitet. Ihr Fall, Ihre Tastatur, der Experte sitzt virtuell daneben.
So läuft das im Detail →Wissen bleibt
Am Ende halten Sie Ergebnis und nächste Schritte gemeinsam fest. Wenn Sie der Transkription zugestimmt haben, kommt am Abend die Zusammenfassung per Mail, mit Link zur ausführlichen Fassung inklusive Learnings und Tipps.
So läuft das im Detail →Session buchen — Schritt 1
Ohne Account, ohne Installation. Sie beschreiben, woran Sie hängen, den Rest übernimmt der Helpdesk.
Ihr Anliegen
Ein paar Sätze genügen, in Ihren Worten. Dazu das Tool, mit dem Sie arbeiten, oder die Option „Bitte beraten“, wenn Sie selbst noch nicht wissen, welches das richtige ist. Session-Sprache Deutsch oder Englisch.
Dauer und Expertenstufe
Aus Ihrem Anliegen schlägt das System eine passende Expertenstufe und Dauer vor, mit Preis. Beides können Sie im letzten Schritt ändern, wenn Sie es anders einschätzen. Die Dauer entscheidet über die Art der Session:
- 30 Minuten — einordnen. Eine konkrete Frage klären, den richtigen Weg finden.
- 60 Minuten — lernen. Lösungswege durchgehen und an einer vereinfachten Version üben.
- 120 Minuten — umsetzen. Ein echter Fall auf Ihrer Tastatur, der Experte sitzt daneben.
Transkription
Im letzten Schritt setzen Sie ein Häkchen, wenn Sie im Anschluss eine Zusammenfassung per Mail bekommen möchten, und stimmen damit der Transkription zu. Die Entscheidung lässt sich zu Beginn der Session noch ändern, in beide Richtungen.
Wer bezahlt
Nutzt Ihr Arbeitgeber wirkt.ai, wird das an Ihrer geschäftlichen E-Mail-Adresse automatisch erkannt. Sie zahlen nichts selbst, je nach Firmenkonfiguration gibt Ihre Führungskraft die Buchung frei.
Oder direkt per Kreditkarte
Ohne Firmenkonto buchen Sie auf eigene Rechnung, ab 120 € pro Stunde inkl. MwSt. je nach Seniorität des Experten. Bezahlt wird am Ende der Buchung per Kreditkarte oder Apple Pay, einmalig, ohne Abo und ohne Mindestabnahme.
Die Rechnung kommt direkt per Mail und weist die Session als individuelle Weiterbildung aus, mit Thema, Dauer und Datum. Damit können Sie sie bei Ihrem Arbeitgeber aus dem Weiterbildungsbudget erstatten lassen oder steuerlich geltend machen.
Dann geht es schnell
Ein Experte für genau Ihr Tool bestätigt am selben Werktag. Sie bekommen eine Mail mit dem Link zur Terminauswahl und wählen selbst einen Slot, meist am Folgetag. Der Teams-Link kommt mit der Terminbestätigung.
Die Session — Schritt 2
Kein Vortrag, kein Beispiel aus dem Lehrbuch. Gearbeitet wird an der Aufgabe, an der Sie gerade hängen.
Zu Beginn: das Ziel
Der Experte hat Ihr Anliegen vorliegen und dazu einen vorbereiteten Zielvorschlag. Der ist ausdrücklich ein Vorschlag: Die ersten Minuten gehören der Frage, was am Ende der Session herauskommen soll. Erst wenn das steht, wird gearbeitet.
Aufnahme nur mit Ihrer Zustimmung
Haben Sie beim Buchen zugestimmt, startet der Experte die Transkription zu Beginn. War die Frage offen, klärt er sie mündlich. Ohne Zustimmung wird nicht aufgezeichnet, dann dokumentiert der Experte von Hand mit.
Der Hauptteil
Der Experte erklärt, Sie machen. Die Hände bleiben auf Ihrer Tastatur, in Ihrer Umgebung, an Ihren Daten. Das ist der Unterschied zwischen einer gelösten Aufgabe und einer Fähigkeit, die Sie behalten.
Am Ende: gemeinsamer Abschluss
Die letzten Minuten sind fest eingeplant. Sie fassen den aktuellen Stand und besonders die nächsten Schritte in eigenen Worten zusammen, der Experte dokumentiert. Dazu Ihre ehrliche Einschätzung, ob das Ziel erreicht wurde, ganz, teilweise oder nicht.
Was in der Session nicht passiert
Keine Umsetzung im Auftrag, keine Rechts- oder Compliance-Beratung, keine Strategieberatung. Wenn ein Thema zu groß für eine Session ist, sagt der Experte das, schlägt den nächsten Schritt vor und fokussiert die Session darauf, statt anzufangen und Sie mit einem halben Ergebnis zurückzulassen.
Wissen bleibt — Schritt 3
Das Problem ist gelöst, und der Weg dahin sitzt, weil er an Ihrer eigenen Aufgabe entstanden ist.
Die Zusammenfassung
Am Abend der Session entsteht aus Transkript, abgestimmtem Ziel und dem gemeinsam festgehaltenen Ergebnis eine Zusammenfassung. Sie kommt per Mail, in der Sprache, in der die Session stattgefunden hat.
Über einen Link in der Mail öffnen Sie die ausführliche Fassung: der Lösungsweg im Detail, die Learnings aus der Session und Tipps, wie Sie damit weiterarbeiten. Dort können Sie sie auch als PDF herunterladen. Das ist der Teil, den Sie in vier Wochen wieder aufschlagen. Ohne Zustimmung zur Transkription entsteht keine automatische Zusammenfassung.
Kurze Rückmeldung
Getrennt davon bekommen Sie eine kurze Bewertungsanfrage. Eine Zahl genügt, ein Kommentar ist freiwillig. Beides fließt in unsere Qualitätssicherung ein.
Wenn noch etwas offen ist
Bleibt nach der Session etwas offen, schlägt der Experte eine Folgesession vor, mit Begründung und passender Dauer. Sie entscheiden, ob Sie sie buchen. Der Vorteil: Derselbe Experte macht weiter und hat den Stand der ersten Session vor sich. Sie können aber auch jederzeit selbst eine neue Session buchen, der Link steht in jeder Mail. Jede Session wird einzeln gebucht und einzeln bezahlt.
Wer was zu sehen bekommt
- Sie bekommen die Zusammenfassung Ihrer eigenen Session.
- Ihr Arbeitgeber sieht, dass gebucht wurde, mit Dauer, Expertenstufe und Kosten. Nicht den Inhalt der Session.
- Der Experte hat sieben Tage Zugriff auf Notizen und Ergebnis, danach nicht einmal mehr lesend. Bei einer Folgesession bekommt er den Stand der vorherigen Session wieder.
Ab 120 € pro Stunde inkl. MwSt., kein Abo. Wer zahlt →
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Mehr erfahren →Häufige Fragen zu KI-Agenten
Was ist ein KI-Agent?
Ein KI-Agent ist ein Assistent, der eine bestimmte Aufgabe nach festen Anweisungen erledigt. Er nutzt dazu Wissen wie Dateien oder Websites und, wenn er darf, Werkzeuge wie einen Zugang zu Ihrem Postfach. Ein Chat beantwortet eine einzelne Frage, ein Agent erledigt immer wieder dieselbe Aufgabe.
Kann ich einen KI-Agenten ohne Programmieren erstellen?
Ja. In Copilot (Agent Builder), ChatGPT (eigene GPTs), Claude (Projekte, Skills, geplante Aufgaben) und Gemini (Gems) beschreiben Sie in normaler Sprache, was der Agent tun soll, und fügen Dateien oder Konnektoren hinzu. Programmieren müssen Sie dafür nicht.
Wie erstelle ich einen Agenten in Microsoft Copilot?
Mit Agent Builder in Microsoft 365 Copilot. Sie geben dem Agenten einen Namen, Anweisungen und Wissensquellen, zum Beispiel Websites oder, mit Lizenz, SharePoint-Inhalte. Agent Builder gibt es in Microsoft 365 Copilot im Browser und in Teams, nicht in der mobilen App.
Brauche ich für Copilot-Agenten eine Lizenz?
Für Agenten, die nur Web-Wissen nutzen, nicht. Sollen Agenten auf Firmendaten wie SharePoint, Teams oder Outlook zugreifen, brauchen Sie laut Microsoft eine Microsoft 365 Copilot-Lizenz, Copilot Credits oder eine nutzungsabhängige Abrechnung.
Kann ich in ChatGPT eigene GPTs erstellen?
Neue GPTs erstellen können laut OpenAI Nutzer in Business-, Enterprise- und Edu-Arbeitsbereichen, sofern die Einstellungen es erlauben. Ein GPT kann Anweisungen, bis zu 20 Dateien als Wissen und Apps oder Actions enthalten.
Welche Beispiele für KI-Agenten gibt es im Büro?
Typisch sind Anfragen im Postfach vorsortieren und Antworten entwerfen, einen Wochenbericht aus einer Excel-Datei vorbereiten und Fragen von Kollegen aus Preislisten oder Handbüchern beantworten. Gut geeignet ist eine Aufgabe, die sich regelmäßig wiederholt und immer ähnlich abläuft.
Was ist ein KI-Workflow?
Ein KI-Workflow ist ein Ablauf aus mehreren Schritten, in dem KI einen oder mehrere Schritte übernimmt, zum Beispiel: Mail kommt an, KI ordnet sie ein, Entwurf landet im Ordner. Ein Agent ist oft der Baustein, der einen solchen Schritt erledigt.
Kann ein Agent selbstständig Mails verschicken?
Technisch geht das bei manchen Tools, wenn ein Konnektor das Senden erlaubt. Für den Anfang ist es sinnvoll, dass der Agent nur Entwürfe schreibt und Sie selbst senden. So sehen Sie, wie zuverlässig er arbeitet, bevor er mehr übernimmt.
Weitergeben
Wer im Team hat dieselbe Routine?
Leiten Sie die Seite an Kolleginnen und Kollegen weiter, die dieselbe Aufgabe jede Woche von Hand erledigen.
Per E-Mail weiterleiten →Ihr Arbeitgeber soll zahlen?
Viele Arbeitgeber erstatten Sessions aus dem Weiterbildungsbudget. Die Mail an Ihre Führungskraft ist vorformuliert.
Erstattung beantragen →Ihr Team könnte das auch brauchen?
Zeigen Sie wirkt.ai den Entscheidern in Ihrem Unternehmen.
wirkt.ai vorschlagen →Ihr erster Agent, an Ihrer eigenen Aufgabe
Sie machen jeden Schritt selbst, ein KI-Experte sitzt virtuell daneben.